├ťber uns

Das Unternehmen Lift Support ist Ihr Dienstleister in Sachen Treppenlifte, Sitzlifte, Plattformlifte und Hebeb├╝hnen. Es hat sich spezialisiert auf die Montage, Wartung und Reparatur von Liftanlagen verschiedenster Hersteller. Bei dem Familienunternehmen stehen Kundenservice und Seriosit├Ąt im Mittelpunkt.

Wir sind f├╝r Sie da

Lift Support –
Fachzentrum f├╝r Treppenlifte

Oberp├Ârlitzer Str. 2
98693 Ilmenau

Sandra Lips
[dipl. Betriebswirtin BA]

Das Unternehmen Lift Support ist Ihr Dienstleister in Sachen Treppenlifte, Sitzlifte, Plattformlifte und Hebeb├╝hnen. Es hat sich spezialisiert auf die Montage, Wartung und Reparatur von Liftanlagen verschiedenster Hersteller. Bei dem Familienunternehmen stehen Kundenservice und Seriosit├Ąt im Mittelpunkt.

Wir sind f├╝r Sie da

Lift Support –
Fachzentrum f├╝r Treppenlifte

Oberp├Ârlitzer Str. 2
98693 Ilmenau

Sandra Lips
[dipl. Betriebswirtin BA]

Kundenservice und Dienstleistung

Eine schnelle und professionelle Auftragsbearbeitung steht f├╝r uns im Vordergrund.
Daher agieren wir haupts├Ąchlich im Raum Th├╝ringen, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Franken.

  • Montageservice von Treppenlifte, Hebeb├╝hnen, Plattformliften
  • Wartungsservice
  • St├Ârungsbeseitigung mit Soforthilfe per Telefon
  • Ersatzteile f├╝r Liftanlagen verschiedenster Hersteller (EU weiter Versand)
  • H├Ąndlerservice rund um technische Frage
  • Aufma├č von Treppenverl├Ąufen
  • Beratung zum barrierefreien Umbau

Unser Fachzentrum f├╝r Treppenlifte in Ilmenau

In einem pers├Ânlichen Gespr├Ąch beraten wir Sie zu M├Âglichkeiten des barrierefreien Umbaus und demonstrieren Ihnen anhand von verschiedenen Ausstellungsmodellen die Benutzerfreundlichkeit und Vorz├╝ge von Sitzliften, Plattformliften und Hebeb├╝hnen.
Kommen Sie doch zu einer Probefahrt vorbei.

Sie finden uns in der Oberp├Ârlitzer Str. 2 in 98693 Ilmenau. Dort stehen entsprechende Kundenparkpl├Ątze zur Verf├╝gung. Wir freuen uns auf Ihren Besuch.

Soziales Engagement 2015 – Th├╝ringen hilft: Ein neuer Lift hilft Roy aus Emleben an der Treppe

Pressetext aus dem Freien Wort vom 05.08.2014

Th├╝ringen hilft: Ein neuer Lift hilft Roy aus Emleben an der Treppe

Emleben. Das T├╝ckische steckt im Detail. Roy Wachsmuth kommt mit dem Einstieg nur schwer zurecht. Dabei hat es Markus Lips gerade gut gemeint.
Roy Wachsmuth (32) testet gemeinsam mit Markus Lips von der Firma Lift Support aus Geraberg den neuen Fahrstuhl an der Treppe.

Er hat aus seinem Bestand einen Lift ausgesucht, bei dem der Sitz und die beiden Armst├╝tzen gleichzeitig nach oben gehen. Das ist eigentlich sehr bequem.

Nur eben ist Roy Wachsmuth daran gew├Âhnt, beim Umstieg vom und zum Rollstuhl nur eine Armlehne hochzuklappen, um dann zur Stange zu greifen. Das sind eingespielte Abl├Ąufe nach vielen Jahren, die den Beeintr├Ąchtigungen entsprechen.

Das wird sich ├Ąndern. Markus Lips wechselt den Sitz aus, und dann ist alles gerichtet. Endlich. Wie ein wei├čes Band zieht sich die Stange elegant und parallel zur engen Treppe hinauf in das Obergeschoss. Tadellos l├Ąuft der Lift hinauf und herunter. Zu h├Âren ist nur, wenn er oben oder unten piepst. Das hei├čt, er ist nicht richtig eingerastet und kann nicht geladen werden. Es ist eine n├╝tzliche Erinnerung.

Familie Wachsmuth wollte schon nicht mehr daran glauben. Seit Wochen gab es Schwierigkeiten mit dem alten Treppenlift. Der hat in mehr als zwanzig Jahren flei├čig f├╝r Roy gearbeitet. Nun war er erledigt. “Wenn er hochf├Ąhrt, laufe ich immer mit”, sagte Gabi Wachsmuth, “wenn er stehen bleibt, schiebe ich ihn an. Streikt er komplett, muss Roy rutschen.”

Das konnte aber keine L├Âsung sein. In dem kleinen Haus in Emleben (Kreis Gotha) ist das Bad im Erdgeschoss. Roy muss also regelm├Ą├čig hinunter, auch wenn er morgens zur Arbeit auf den Bodelschwingh- Hof in Mechterst├Ądt abgeholt wird. Vom Haus in den Hof muss er noch einmal einen H├Âhenunterschied ├╝berwinden. Daf├╝r wurde ein Au├čenlift angebaut. Den bezahlte die zust├Ąndige Bahn-BKK-Pflegekasse.

Hilfe kam von vielen Seiten
Beim Lift im Haus gab es Probleme wegen des Geldes, aber Roy braucht einen Lift. Er kam zehn Wochen zu fr├╝h auf die Welt und blieb lange ein Sorgenkind. Gabi Wachsmuth erinnert sich: “Die ├ärzte vermuteten vieles. Einmal wurde gesagt, der Junge wird keine 20 Jahre alt.”

Mit sechs Jahren kam Roy in das Marienstift nach Arnstadt. “Von da an ging es aufw├Ąrts”, sagt seine Mutter. Die Erkrankung ihres Sohnes hei├čt infantile Tetraparese. Ein fr├╝hkindlicher Hirnschaden vor, w├Ąhrend oder nach der Geburt verursacht eine Bewegungsst├Ârung.

Ein neuer Lift kostet 8000 bis 10.000 Euro. Diese Auskunft bekamen auch wir, als wir uns f├╝r Roy bei der Firma Lifta erkundigten. Die freundliche Dame am Telefon wies darauf hin, dass wir immerhin bei Mercedes unter den Liften anrufen w├╝rden. Der musste es nicht sein, aber taugen sollte er schon.

Wir sprachen noch einmal mit der Bahn-BKK Pflegekasse, die eine Kann-Bestimmung aussch├Âpfte. Vom Bundespr├Ąsidenten, an den Gabi Wachsmuth schrieb, kamen 1000 Euro.

Wir suchten weiter und fanden mit der Hilfe von Ruth Scheer in Waltershausen die Firma Lift Support in Geraberg. Sie geh├Ârt Sandra und Markus Lips. Die Firma kauft je nach Bedarf Treppenlifte zur├╝ck und repariert auch. Au├čerdem verzichten Sandra und Markus Lips einmal im Jahr bei einer Montage des Treppenlifts auf ihren Arbeitslohn, um helfen zu k├Ânnen.

Das haben sie f├╝r Roy Wachsmuth getan. Die noch n├Âtigen 900 Euro kamen von der Diakonie in Th├╝ringen als Partner der Aktion “Th├╝ringen hilft” in unserer Zeitung.

Es ist also vollbracht – und der Zufall will es, dass aus dem Bestand der Firma Lift Support nicht irgendein Fahrstuhl nach Emleben kam. Es ist ein Lifta.

Ute Rang / 03.02.15 / TA Foto: Ute Rang , Lift Support

Soziales Engagement 2014 – Treppenlift kostenfrei

Pressetext aus dem Freien Wort vom 05.08.2014

Lebenshilfe f├╝r die Lebenshilfe

Schmalkalden/Ilmenau – Renate Eick kann es noch immer nicht glauben: Mit gro├čen Augen schaut sie auf ihre Tochter, die im Treppenlift nach oben f├Ąhrt. Den hat Markus Lips gerade eben fertig montiert. Und ihn dem Verein Lebenshilfe geschenkt.

13 Stufen ├╝berwinden, das ist f├╝r die meisten Menschen kein Problem. F├╝r einige Behinderte schon. F├╝r sie und ihre Betreuer ist die Treppe mit 13 Stufen im neuen Domizil des Elternvereins Lebenshilfe in Mittelschmalkalden ein Kraftakt. Erleichtern w├╝rde sich der erheblich, g├Ąbe es einen Treppenlift. Doch Renate Eick, Vorsitzende des Vereins, ist schockiert, als sie den Kostenvoranschlag in der Hand h├Ąlt: “4000 Euro, das k├Ânnen wir nicht erarbeiten.”

Mit der Bitte um Unterst├╝tzung wendet sie sich an das Hilfswerk von Freies Wort und S├╝dth├╝ringer Zeitung , den Verein “Freies Wort hilft – Miteinander F├╝reinander”. Ihr Anliegen, das am 13. Juni in der Zeitung ver├Âffentlicht wird, liest Sandra Lips auf der Homepage www.insuedthueringen.de. Die 30-J├Ąhrige und ihr Mann Markus haben in Geraberg und Ilmenau die Firma “Lift Support”. “Support” wie Unterst├╝tzung. Diese wollten sie gerne dem Verein geben, sagt Sandra Lips, als sie sich in der Redaktion meldet. Wahrscheinlich, so k├╝ndigt sie schon beim ersten Gespr├Ąch an, werde die Firma den Treppenlift dem Verein spenden.

Ein paar Tage sp├Ąter kommen Sandra und Markus Lips nach Mittelschmalkalden, um sich die ├ľrtlichkeiten anzuschauen. “Die Treppe ist gerade und breit genug. Das wird eine klassische, einfache Montage. Lediglich ein Stromanschluss muss noch vorbereitet werden”, lautet die erste Einsch├Ątzung des Treppenlifttechnikers Markus Lips. Seine Frau erkl├Ąrt, dass sie viel in Th├╝ringen unterwegs sind, aber auch im B├╝ro ├Âfter bei Kundengespr├Ąchen merken, dass gerade ├Ąltere Menschen nicht das Geld f├╝r einen Lift haben. “Es ist traurig, dass sich einige den Einbau nicht leisten k├Ânnen. Wir beraten dann, weil es m├Âglich ist, von der Krankenkasse einen Zuschuss zu bekommen, wenn man eine Pflegestufe hat”, berichtet die Betriebswirtin. Zum anderen hatten sich die beiden vorgenommen, einmal im Jahr eine gute Tat zu vollbringen und einen Treppenlift zu sponsern. Da kam der Bericht in der Zeitung gerade recht.

Der Vater von Markus Lips hatte bereits Treppenlifte verkauft. Er selbst stieg vor vier Jahren ein. Der Metall- Industriemeister wei├č, dass es viele Anbieter gibt, die nur verkaufen und dann wieder weg sind. Das wollte er ├Ąndern. “Wir reparieren auch, ├╝bernehmen die Wartung und bieten Ersatzteile an.”

Das ist auch f├╝r Renate Eick wichtig. Sie hatte j├╝ngst mehrere windige Vertreter am Telefon, einer kam, machte ein Angebot und wollte der 72-J├Ąhrigen dann weismachen, sie habe einen Vorvertrag unterschrieben. “Pl├Âtzlich standen hier mehrere junge Leute auf dem Hof und wollten den Lift einbauen”, schildert sie die unangenehme Situation. Sie schickte sie wieder weg, hatte sie doch gar nicht das Geld zusammen.

Dazu kam, dass Renate Eick erst mal mit der Vermieterin Carmen Artus sprechen musste. Sie sitzt selbst im Vorstand des Elternvereins und hatte die R├Ąume in Mittelschmalkalden zur Verf├╝gung gestellt, nachdem die Miete im alten Haus auf mehr als das Doppelte erh├Âht worden war.

Als das Ehepaar Lips an diesem Tag die ├ľrtlichkeiten anschaut, ist auch Carmen Artus dabei und gibt ihren Segen zur Installation. Der Termin zum Einbau wird f├╝r eine Woche sp├Ąter vereinbart. Drei Stunden dauert es, die Schiene auf L├Ąnge zu bringen, sie festzuschrauben, den Sitz aufzustecken und den Motor aufzufahren.

Dann gibt Markus Lips Renate Eick die Fernbedienung in die Hand, und nach einer Probefahrt des Monteurs nebst kurzer Einweisung geht’s los. Renates Tochter Claudia darf als erste; die anderen Behinderten sind noch in der Werkstatt in Trusetal, kommen erst am Nachmittag. Kinderleicht ist die Bedienung. “Wenn wir das zwei-, dreimal gemacht haben, klappt das ganz bestimmt”, ist Renate Eick zuversichtlich. Mit dem Treppenlift sei es nun viel einfacher, die momentan acht zu betreuenden behinderten Menschen und auch deren zum Teil gehbehinderte Angeh├Ârige ins Obergeschoss zu bringen. Nun k├Ânnten viel mehr der 46 Vereinsmitglieder am Clubleben teilhaben als bisher, freut sie sich. Da auch der Garten am Haus mit benutzt werden kann, m├╝ssen die Menschen manchmal mehrfach am Tag die Treppe bew├Ąltigen.

Sandra und Markus Lips freuen sich mit, als Claudia Eick im Treppenlift zum ersten Mal nach unten f├Ąhrt. “Du kannst uns vertrauen”, sagt ihre Mutter leise zu ihr, denn noch setzt sich die behinderte Frau etwas unsicher auf den Sitz der Firma “Handicare” und schaut sich suchend um. ├ťbergl├╝cklich sei sie, sagt Renate Eick, und man glaubt es ihr sofort. Auch deshalb, weil Lift Support den Treppenlift komplett spendete, also keine Kosten f├╝r den Einbau entstehen. Lediglich die j├Ąhrliche Wartung muss bezahlt werden. Hierf├╝r wird Renate Eick das Geld, das sie bereits f├╝r den Treppenlift sammelte, zur├╝cklegen. Und auch die 1000 Euro, die beim Spendenaufruf von “Freies Wort hilft” zusammenkamen, kommen dem sicheren laufenden Betrieb des Liftes zugute.

Vor 40 Jahren, als Renate Eick und die anderen Eltern die Lebenshilfe gr├╝ndeten, waren die meisten Kinder zwischen drei und sieben, die ├Ąltesten 18. Eick ist auch Mitbegr├╝nderin der “Tagesst├Ątte f├╝r schulbildungsunf├Ąhige, aber f├Ârderungsf├Ąhige Kinder und Jugendliche”, die vor 40 Jahren in Schmalkalden gebildet wurde und aus der die Pestalozzi-Schule hervorging, das regionale F├Ârderzentrum mit Schwerpunkt geistige Einwicklung.

Nun sind die Kinder von damals erwachsen, manche brauchen aber noch genauso viel Unterst├╝tzung wie Kleinkinder. Heute sind sie allerdings viel schwerer, und f├╝r die Betreuer ist es oft mit erheblichen Anstrengungen verbunden, sie von einem Ort zum anderen, auf die Toilette oder ins Bett zu transportieren. Die Treppe aber war eines der gr├Â├čten Hindernisse. Diese Barriere geh├Ârt nun der Vergangenheit an. Dank Th├╝ringern, die anderen Th├╝ringen ganz praktisch und unkompliziert halfen.

Kundenservice und Dienstleistung

Eine schnelle und professionelle Auftragsbearbeitung steht f├╝r uns im Vordergrund.
Daher agieren wir haupts├Ąchlich im Raum Th├╝ringen, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Franken.

  • Montageservice von Treppenlifte, Hebeb├╝hnen, Plattformliften
  • Wartungsservice
  • St├Ârungsbeseitigung mit Soforthilfe per Telefon
  • Ersatzteile f├╝r Liftanlagen verschiedenster Hersteller (EU weiter Versand)
  • H├Ąndlerservice rund um technische Frage
  • Aufma├č von Treppenverl├Ąufen
  • Beratung zum barrierefreien Umbau

Unser Fachzentrum f├╝r Treppenlifte in Ilmenau

In einem pers├Ânlichen Gespr├Ąch beraten wir Sie zu M├Âglichkeiten des barrierefreien Umbaus und demonstrieren Ihnen anhand von verschiedenen Ausstellungsmodellen die Benutzerfreundlichkeit und Vorz├╝ge von Sitzliften, Plattformliften und Hebeb├╝hnen.
Kommen Sie doch zu einer Probefahrt vorbei.

Sie finden uns in der Oberp├Ârlitzer Str. 2 in 98693 Ilmenau. Dort stehen entsprechende Kundenparkpl├Ątze zur Verf├╝gung. Wir freuen uns auf Ihren Besuch.

Soziales Engagement 2015 – Th├╝ringen hilft: Ein neuer Lift hilft Roy aus Emleben an der Treppe

Pressetext aus dem Freien Wort vom 05.08.2014

Th├╝ringen hilft: Ein neuer Lift hilft Roy aus Emleben an der Treppe

Emleben. Das T├╝ckische steckt im Detail. Roy Wachsmuth kommt mit dem Einstieg nur schwer zurecht. Dabei hat es Markus Lips gerade gut gemeint.
Roy Wachsmuth (32) testet gemeinsam mit Markus Lips von der Firma Lift Support aus Geraberg den neuen Fahrstuhl an der Treppe.

Er hat aus seinem Bestand einen Lift ausgesucht, bei dem der Sitz und die beiden Armst├╝tzen gleichzeitig nach oben gehen. Das ist eigentlich sehr bequem.

Nur eben ist Roy Wachsmuth daran gew├Âhnt, beim Umstieg vom und zum Rollstuhl nur eine Armlehne hochzuklappen, um dann zur Stange zu greifen. Das sind eingespielte Abl├Ąufe nach vielen Jahren, die den Beeintr├Ąchtigungen entsprechen.

Das wird sich ├Ąndern. Markus Lips wechselt den Sitz aus, und dann ist alles gerichtet. Endlich. Wie ein wei├čes Band zieht sich die Stange elegant und parallel zur engen Treppe hinauf in das Obergeschoss. Tadellos l├Ąuft der Lift hinauf und herunter. Zu h├Âren ist nur, wenn er oben oder unten piepst. Das hei├čt, er ist nicht richtig eingerastet und kann nicht geladen werden. Es ist eine n├╝tzliche Erinnerung.

Familie Wachsmuth wollte schon nicht mehr daran glauben. Seit Wochen gab es Schwierigkeiten mit dem alten Treppenlift. Der hat in mehr als zwanzig Jahren flei├čig f├╝r Roy gearbeitet. Nun war er erledigt. “Wenn er hochf├Ąhrt, laufe ich immer mit”, sagte Gabi Wachsmuth, “wenn er stehen bleibt, schiebe ich ihn an. Streikt er komplett, muss Roy rutschen.”

Das konnte aber keine L├Âsung sein. In dem kleinen Haus in Emleben (Kreis Gotha) ist das Bad im Erdgeschoss. Roy muss also regelm├Ą├čig hinunter, auch wenn er morgens zur Arbeit auf den Bodelschwingh- Hof in Mechterst├Ądt abgeholt wird. Vom Haus in den Hof muss er noch einmal einen H├Âhenunterschied ├╝berwinden. Daf├╝r wurde ein Au├čenlift angebaut. Den bezahlte die zust├Ąndige Bahn-BKK-Pflegekasse.

Hilfe kam von vielen Seiten
Beim Lift im Haus gab es Probleme wegen des Geldes, aber Roy braucht einen Lift. Er kam zehn Wochen zu fr├╝h auf die Welt und blieb lange ein Sorgenkind. Gabi Wachsmuth erinnert sich: “Die ├ärzte vermuteten vieles. Einmal wurde gesagt, der Junge wird keine 20 Jahre alt.”

Mit sechs Jahren kam Roy in das Marienstift nach Arnstadt. “Von da an ging es aufw├Ąrts”, sagt seine Mutter. Die Erkrankung ihres Sohnes hei├čt infantile Tetraparese. Ein fr├╝hkindlicher Hirnschaden vor, w├Ąhrend oder nach der Geburt verursacht eine Bewegungsst├Ârung.

Ein neuer Lift kostet 8000 bis 10.000 Euro. Diese Auskunft bekamen auch wir, als wir uns f├╝r Roy bei der Firma Lifta erkundigten. Die freundliche Dame am Telefon wies darauf hin, dass wir immerhin bei Mercedes unter den Liften anrufen w├╝rden. Der musste es nicht sein, aber taugen sollte er schon.

Wir sprachen noch einmal mit der Bahn-BKK Pflegekasse, die eine Kann-Bestimmung aussch├Âpfte. Vom Bundespr├Ąsidenten, an den Gabi Wachsmuth schrieb, kamen 1000 Euro.

Wir suchten weiter und fanden mit der Hilfe von Ruth Scheer in Waltershausen die Firma Lift Support in Geraberg. Sie geh├Ârt Sandra und Markus Lips. Die Firma kauft je nach Bedarf Treppenlifte zur├╝ck und repariert auch. Au├čerdem verzichten Sandra und Markus Lips einmal im Jahr bei einer Montage des Treppenlifts auf ihren Arbeitslohn, um helfen zu k├Ânnen.

Das haben sie f├╝r Roy Wachsmuth getan. Die noch n├Âtigen 900 Euro kamen von der Diakonie in Th├╝ringen als Partner der Aktion “Th├╝ringen hilft” in unserer Zeitung.

Es ist also vollbracht – und der Zufall will es, dass aus dem Bestand der Firma Lift Support nicht irgendein Fahrstuhl nach Emleben kam. Es ist ein Lifta.

Ute Rang / 03.02.15 / TA Foto: Ute Rang , Lift Support

Soziales Engagement 2014 – Treppenlift kostenfrei

Pressetext aus dem Freien Wort vom 05.08.2014

Lebenshilfe f├╝r die Lebenshilfe

Schmalkalden/Ilmenau – Renate Eick kann es noch immer nicht glauben: Mit gro├čen Augen schaut sie auf ihre Tochter, die im Treppenlift nach oben f├Ąhrt. Den hat Markus Lips gerade eben fertig montiert. Und ihn dem Verein Lebenshilfe geschenkt.

13 Stufen ├╝berwinden, das ist f├╝r die meisten Menschen kein Problem. F├╝r einige Behinderte schon. F├╝r sie und ihre Betreuer ist die Treppe mit 13 Stufen im neuen Domizil des Elternvereins Lebenshilfe in Mittelschmalkalden ein Kraftakt. Erleichtern w├╝rde sich der erheblich, g├Ąbe es einen Treppenlift. Doch Renate Eick, Vorsitzende des Vereins, ist schockiert, als sie den Kostenvoranschlag in der Hand h├Ąlt: “4000 Euro, das k├Ânnen wir nicht erarbeiten.”

Mit der Bitte um Unterst├╝tzung wendet sie sich an das Hilfswerk von Freies Wort und S├╝dth├╝ringer Zeitung , den Verein “Freies Wort hilft – Miteinander F├╝reinander”. Ihr Anliegen, das am 13. Juni in der Zeitung ver├Âffentlicht wird, liest Sandra Lips auf der Homepage www.insuedthueringen.de. Die 30-J├Ąhrige und ihr Mann Markus haben in Geraberg und Ilmenau die Firma “Lift Support”. “Support” wie Unterst├╝tzung. Diese wollten sie gerne dem Verein geben, sagt Sandra Lips, als sie sich in der Redaktion meldet. Wahrscheinlich, so k├╝ndigt sie schon beim ersten Gespr├Ąch an, werde die Firma den Treppenlift dem Verein spenden.

Ein paar Tage sp├Ąter kommen Sandra und Markus Lips nach Mittelschmalkalden, um sich die ├ľrtlichkeiten anzuschauen. “Die Treppe ist gerade und breit genug. Das wird eine klassische, einfache Montage. Lediglich ein Stromanschluss muss noch vorbereitet werden”, lautet die erste Einsch├Ątzung des Treppenlifttechnikers Markus Lips. Seine Frau erkl├Ąrt, dass sie viel in Th├╝ringen unterwegs sind, aber auch im B├╝ro ├Âfter bei Kundengespr├Ąchen merken, dass gerade ├Ąltere Menschen nicht das Geld f├╝r einen Lift haben. “Es ist traurig, dass sich einige den Einbau nicht leisten k├Ânnen. Wir beraten dann, weil es m├Âglich ist, von der Krankenkasse einen Zuschuss zu bekommen, wenn man eine Pflegestufe hat”, berichtet die Betriebswirtin. Zum anderen hatten sich die beiden vorgenommen, einmal im Jahr eine gute Tat zu vollbringen und einen Treppenlift zu sponsern. Da kam der Bericht in der Zeitung gerade recht.

Der Vater von Markus Lips hatte bereits Treppenlifte verkauft. Er selbst stieg vor vier Jahren ein. Der Metall- Industriemeister wei├č, dass es viele Anbieter gibt, die nur verkaufen und dann wieder weg sind. Das wollte er ├Ąndern. “Wir reparieren auch, ├╝bernehmen die Wartung und bieten Ersatzteile an.”

Das ist auch f├╝r Renate Eick wichtig. Sie hatte j├╝ngst mehrere windige Vertreter am Telefon, einer kam, machte ein Angebot und wollte der 72-J├Ąhrigen dann weismachen, sie habe einen Vorvertrag unterschrieben. “Pl├Âtzlich standen hier mehrere junge Leute auf dem Hof und wollten den Lift einbauen”, schildert sie die unangenehme Situation. Sie schickte sie wieder weg, hatte sie doch gar nicht das Geld zusammen.

Dazu kam, dass Renate Eick erst mal mit der Vermieterin Carmen Artus sprechen musste. Sie sitzt selbst im Vorstand des Elternvereins und hatte die R├Ąume in Mittelschmalkalden zur Verf├╝gung gestellt, nachdem die Miete im alten Haus auf mehr als das Doppelte erh├Âht worden war.

Als das Ehepaar Lips an diesem Tag die ├ľrtlichkeiten anschaut, ist auch Carmen Artus dabei und gibt ihren Segen zur Installation. Der Termin zum Einbau wird f├╝r eine Woche sp├Ąter vereinbart. Drei Stunden dauert es, die Schiene auf L├Ąnge zu bringen, sie festzuschrauben, den Sitz aufzustecken und den Motor aufzufahren.

Dann gibt Markus Lips Renate Eick die Fernbedienung in die Hand, und nach einer Probefahrt des Monteurs nebst kurzer Einweisung geht’s los. Renates Tochter Claudia darf als erste; die anderen Behinderten sind noch in der Werkstatt in Trusetal, kommen erst am Nachmittag. Kinderleicht ist die Bedienung. “Wenn wir das zwei-, dreimal gemacht haben, klappt das ganz bestimmt”, ist Renate Eick zuversichtlich. Mit dem Treppenlift sei es nun viel einfacher, die momentan acht zu betreuenden behinderten Menschen und auch deren zum Teil gehbehinderte Angeh├Ârige ins Obergeschoss zu bringen. Nun k├Ânnten viel mehr der 46 Vereinsmitglieder am Clubleben teilhaben als bisher, freut sie sich. Da auch der Garten am Haus mit benutzt werden kann, m├╝ssen die Menschen manchmal mehrfach am Tag die Treppe bew├Ąltigen.

Sandra und Markus Lips freuen sich mit, als Claudia Eick im Treppenlift zum ersten Mal nach unten f├Ąhrt. “Du kannst uns vertrauen”, sagt ihre Mutter leise zu ihr, denn noch setzt sich die behinderte Frau etwas unsicher auf den Sitz der Firma “Handicare” und schaut sich suchend um. ├ťbergl├╝cklich sei sie, sagt Renate Eick, und man glaubt es ihr sofort. Auch deshalb, weil Lift Support den Treppenlift komplett spendete, also keine Kosten f├╝r den Einbau entstehen. Lediglich die j├Ąhrliche Wartung muss bezahlt werden. Hierf├╝r wird Renate Eick das Geld, das sie bereits f├╝r den Treppenlift sammelte, zur├╝cklegen. Und auch die 1000 Euro, die beim Spendenaufruf von “Freies Wort hilft” zusammenkamen, kommen dem sicheren laufenden Betrieb des Liftes zugute.

Vor 40 Jahren, als Renate Eick und die anderen Eltern die Lebenshilfe gr├╝ndeten, waren die meisten Kinder zwischen drei und sieben, die ├Ąltesten 18. Eick ist auch Mitbegr├╝nderin der “Tagesst├Ątte f├╝r schulbildungsunf├Ąhige, aber f├Ârderungsf├Ąhige Kinder und Jugendliche”, die vor 40 Jahren in Schmalkalden gebildet wurde und aus der die Pestalozzi-Schule hervorging, das regionale F├Ârderzentrum mit Schwerpunkt geistige Einwicklung.

Nun sind die Kinder von damals erwachsen, manche brauchen aber noch genauso viel Unterst├╝tzung wie Kleinkinder. Heute sind sie allerdings viel schwerer, und f├╝r die Betreuer ist es oft mit erheblichen Anstrengungen verbunden, sie von einem Ort zum anderen, auf die Toilette oder ins Bett zu transportieren. Die Treppe aber war eines der gr├Â├čten Hindernisse. Diese Barriere geh├Ârt nun der Vergangenheit an. Dank Th├╝ringern, die anderen Th├╝ringen ganz praktisch und unkompliziert halfen.